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Spenden als Geburtstagsgeschenk
Geschrieben von Jonas Kutzner   
Thursday, 02 February 2006

Die Familie von Anselm Joachim Reineke sammelte für unsere Arbeit mit einer interessanten und aufopferungsvollen Geburtstagsspendenaktion Geld.

 Anbei der Bericht von Anselms Mutter.

VIELEN DANK

 


Friederike und Ulrich Reineke, Januar 2006, Berlin

Im Jahr 2005 wurden wir beide 50 Jahre alt und unser Sohn Anselm ging im
August für 13 Monate für den Anderen Dienst im Ausland zur Fundacion Cristo
Vive nach Santiago de Chile. Nachdem die Formalitäten für ihn durch Amntena e.V.
bestens geregelt wurden, kam aus den Vorbereitungstreffen die Nachricht,
dass die Volontarier seit 3 Jahren in den Sommerferien Januar/ Februar in
Kinerheimen in Cochabamba, Bolivien, arbeiten. Diese "Ferienarbeit" ist auf
der gesonderten Seite bolivienprojekt.de von ihnen selbst dargestellt. Die
Pionierarbeit dort benötigt für den sinnvollen Einsatz der Jugendlichen,
dass sie über
ein Budget verfügen können zur Anschaffung notwendiger Dinge und
Arbeitsmaterialien.

Anlässlich unseres 50. Geburtstages, aber zu einem späteren Datum, planten
wir eine Party. Da wir eher mit Verwandten und Freunden essen, tanzen und
schwatzen wollten und nicht als Geburtstagskinder im Mittelpunkt stehen
wollten,
kam uns die Idee, statt Geschenken um eine Spende für das Bolivienprojekt
2006 zu bitten. Das haben wir gleich auf die Einladung geschrieben und siehe
da
- es kam nur positives Echo. Für die Gäste gut etwas Sinnnvolles zu wissen,
was wir uns wünschen und gleichzeitig entsteht eine Verbundenhiet mit
Anselm,
den alle kennen.

Die Party durften wir im neu eröffneten Kinder- und Familienzentrum von SOS
in Moabit feiern, welches eine Freundin leitet. Der Ort und die Zielrichtung
der Arbeit in einem "Problemkiez" von Berlin zeigt Parallelen zu dem Einsatz
von Schwester Karoline in Santiago de Chile. Für den Abend haben wir
Stellwände gestaltet mit Teilen der Präsentationen, die Cristo vive Europa
sowohl
über Chile als auch über Bolivien auf der Website haben. In unserer
Begrüssungsrede haben wir die Arbeit der Fundacion nochmal kurz vorgestellt.
Beeindruckt
waren die Gäste auch von Ausschnitten der Rede, die Schwester Karoline im
chilenischen Parlament gehalten hat mit der Aufforderung, dass es gelte,
großzügig in die Armen zu investieren, damit sie in die Lage verstzt werden,
ihr
Leben in der Gemeinschaft aktiv gestalten können. Dies gilt für Deutschland
auch...

Im Ergebnis hoffen die Spender, dass die Voluntarier die Spenden sinnvoll
umsetzen werden und sind gespannt auf ihre Berichte. Sehr positiv war die
kurzfristige Rückmeldung von Herrn Finger, dass er das Geld weiterleitet und
die
Nachfragen nach Adressen vom Büro der Fundacion, das die Spendenquittungen
zeitnah erstellt. Hoffentlich ergibt sich so eine längerfristige
Verbundenheit
des einen oder anderen mit der Arbeit der Fundacion!


Letzte Aktualisierung ( Thursday, 02 February 2006 )
 
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