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Berichte
Volontäre 2005
Wasserprojekt im Mädchenheim | Wasserprojekt im Mädchenheim |
| Geschrieben von Simon | |
| Monday, 17 January 2005 | |
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Zusammen mit Christoph habe ich die Situation der Bäder und Wasseranschlüsse im Mädchenheim unter die Lupe genommen. Fazit nach zwei Stunden: trotz der Reparaturen unserer Vorgänger funktioniert nicht eine einzige Toilette für über 60 Kinder, es herrscht mangelnder Wasserdruck und oftmals sind alle Duschen mehrere Tage ohne Wasser. Die daraus resultierenden hygienischen Umstände brauche ich hier nicht näher auszuführen. Nachmittags treffen wir Judith, eine weitere Voluntarierin, jedoch von einer anderen Fundación entsandt, und diese hat ebenfalls vor, Gelder in eine Restaurierung der sanitären Anlagen zu investieren. Sie hat bereits Pläne für eine unterirdische Filteranlage für den großen Versorgungstank des Heimes. Allerdings ist sie ebenfalls viel mit der direkten Betreuung der Mädchen beschäftigt, weshalb wir uns auf eine Kooperation in allen Feldern einigen. So bestellen wir noch für denselben Tag einen Klempner, der die Problematik genauer in Augenschein nehmen soll, verfügen wir doch über keinerlei genaue Fachkenntnisse. Tags darauf nehmen wir Kontakt mit einer in Cochabamba ansässigen Firma zur Verlegung neuer Leitungen auf, ebenfalls treffen wir uns mit einem Verantwortlichen der Firma, die sich auf wasserreinigende Filter spezialisiert hat. Dabei werden wir stets von der sehr fähigen neuen Direktorin Maria begleitet, die ab und an schwierige Ausdrücke für uns vereinfacht, obwohl die Kommunikation mittlerweile sehr leicht fällt. Als nächster Schritt wird eine Wasserprobe ins Laboratorium der Stadt gebracht, um mit den Ergebnissen einen adäquaten Filter auswählen zu können. Heute, am 17.1., erwarten wir einen genauen Kostenvoranschlag für die Neuverlegung maroder Leitungen und zur Erweiterung des Wasserturmes, der unsinnigerweise ebenfalls an das Nachbargebäude angeschlossen ist. Doch bevor wir diesen entgegennehmen, haben wir noch zuvor eine weitere Meinung eines befreundeten Architekten und Klempners eingeholt, der die weit reichenden Pläne der Firma auf einige essentielle Ersatzteile und Umleitungen reduziert, was uns erleichtert und gleichzeitig darin bestärkt, nicht alles zu glauben, was uns die Firmen erzählen. Heute Nachmittag besucht uns noch der Klempner des Jungenheimes, sodass wir über eine weitere qualifizierte Meinung verfügen, bevor wir unsere Bauentscheidung treffen. Danach geht’s los ins Zentrum, wo ich und Judith Kostenvoranschläge für Wassertanks sammeln werden, auf - ans Werk…. Oder wie’s auf Spanisch so schön heißt: “Manos a la obra!!” Bald folgen weitere Berichte und wie wir vorankommen, und bald…Bilder von sauberen Kindern! Bis dann, Simon |
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| Letzte Aktualisierung ( Monday, 14 February 2005 ) |
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